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22H54O Reform der Grundsteuer: Was ändert sich für Grundstückseigentümer

Das Bundesverfassungsgericht hat die bisherige Berechnung der Grundsteuer als verfassungswidrig verworfen. Der Gesetzgeber hat gehandelt und hierzu neue Gesetze erlassen.
Im Zuge der Grundsteuerreform werden in Deutschland nun ca. 37 Millionen Grundstücke - darunter fallen unbebaute und bebaute Grundstücke, Eigentumswohnungen und land- und forstwirtschaftliche Betriebe - vollständig neu bewertet. Entscheidend hierfür ist der Wert des Grundbesitzes zum Stichtag 1. Januar 2022. Ab dem Jahr 2025 wird dann die Grundsteuer auf Basis des neuen Grundsteuerrechts von den Städten und Gemeinden erhoben.
Alle Immobilieneigentümer sind bis zum 31. Oktober 2022 verpflichtet, eine Steuererklärung einzureichen. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Angaben korrekt sind - aber auch Möglichkeiten zur Bewertung mit einem möglichst niedrigen Wert zu nutzen. Denn die Grundsteuer ist zwar auf Mieter umlegbar, erhöht aber die ohnehin schon stark erhöhten Betriebskosten.
Hinzu kommt: Der einmal festgestellte Grundsteuerwert ist dann dauerhaft rechtsgültig und kann nicht mehr geändert werden.

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Kursort

Raum 6

Hallstraße 35
39576 Hansestadt Stendal


Termine

Datum
1. Termin am 11.10.2022
Uhrzeit
17:00 - 18:30 Uhr
Ort
Ort: Hallstraße 35, Raum 6